Vergiss alles, was du über Puppen weißt. Oft als kindisch angesehen, werden sie während eines Festivals für Jung und Alt hervorgehoben: RéciDives, eine Veranstaltung, die jedes Jahr in der Stadt Dives-sur-Mer organisiert wird. 

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Der Rahmen

In Dives-sur-Mer hat sich das Festival vor mehreren Jahrzehnten niedergelassen. Das 1986 gegründete Puppenfestival von Dives-sur-Mer wurde 2013 „RéciDives, Festival des Puppentheaters und der animierten Formen“ getauft. Seit 2018 wird die Veranstaltung von „Le Sablier, Zentrum für Puppenspielkunst in der Normandie – Bühne unter Vereinbarung von nationalem Interesse, erwähnen Sie Kunst und Schöpfung“ unterstützt.

Leistung 

Bei jeder Ausgabe präsentiert das Festival insbesondere die ästhetische Vielfalt der Puppen durch mehrere Aufführungen: 

  • Zeigt an 
  • Malen 
  • Werke, die digitale Technologien verwenden

„Eine Disziplin, die sich an alle richtet, mit Einfachheit, Tiefe, Poesie und Humor, an der Schnittstelle von Theater und bildender Kunst, in der Nähe von Kino und Comics, die der Musik einen großen Platz einräumt“ : So wird diese Kunst von Kennern beschrieben des Genres. Und das aus gutem Grund: Ein Figurentheater ist multidisziplinär und hybrid und damit zeitgemäß. 

So werden die Materialien wie animierte Schatten in Bewegung versetzt oder auf verschiedene Objekte und Oberflächen projiziert. All dies, manchmal begleitet von Musik. Die Shows, die drinnen und auf der Straße präsentiert werden, mischen Moderne und Tradition. 2021 waren es 21 (ja, das ist ein ziemlicher Zufall). Puppenliebhaber konnten (unter anderem) entdecken:

  • La Mue/tte Company mit „Battre encore“
  • Das Bob Théâtre und das Vélo Théâtre mit „Harold: The Game“
  • Les Bas Bleus Company mit „The Animated Life of Nina W.“
  • The Big up Cie mit „Object Side Story…“
  • Renaud Herbin mit „Something softens“
  • Scopitone & Cie mit „Le petit Poucet“

Durch diese künstlerischen, facettenreichen und (manchmal) ungewöhnlichen Vorschläge teilen die Künstler ihre Sicht auf die Welt mit dem Publikum. Manchmal kommt es vor, dass sie Emotionen wecken, aber auch Fragen und Nachdenken. Als Vorläufer beschwören sie oft Themen herauf, die im Mittelpunkt wichtiger gesellschaftlicher Debatten stehen werden. 

Ein Festival im menschlichen Maßstab

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Hier ist für Jung und Alt etwas dabei: Der ideale Ort also für Familien, die tolle Erlebnisse teilen möchten. Freundlich bietet das Festival dem Publikum sogar die Möglichkeit, die Künstler zu treffen. Musikfan? Sie werden bedient! Während der vier Tage der Veranstaltung werden einige festliche Momente in der Musik organisiert. Je nach Edition werden bestimmte Mitmachprojekte organisiert. Wie die große Abschlussshow der Ausgabe 2018: „Lost Party“, eine musikalische Reise, deren Thema das Meer war. 

Ja, aber was soll ich mit meinen kleinen Kindern machen, wenn ich an einer Show teilnehmen möchte, die nicht für sie geeignet ist?

Keine Panik, die Festival-Organisatoren haben an alles gedacht (ja, sogar das): Für jede Ausgabe wird ein Kindergarten eingerichtet, in dem Sie Ihre Kleinkinder abgeben können, während sie die Aufführungen für Jugendliche und Erwachsene besuchen. Paradies, sagst du?